keyvisual Umweltschutz

Eine ästhetisch-visuelle Einbindung des Deponiekörpers in die vorhandene Landschaftsstruktur erfolgt durch angepasste Rekultivierungsmaßnahmen

Umweltauswirkung minimieren

Von der ZDH GmbH wird eine Vielzahl von Maßnahmen zur Vermeidung und zur Verminderung von Umweltauswirkungen durchgeführt. Darüber hinaus werden Maßnahmen zum Ausgleich der durch den Betrieb der Deponie verursachten Umweltauswirkungen auf die betroffenen Landschaftspotenziale durchgeführt.

Zu diesen Maßnahmen gehören unter anderem:

  • Begrenzung der Deponieerhöhung auf ein landschaftsverträgliches Maß
  • Ästhetisch-visuelle Einbindung des Deponiekörpers in die vorhandene Landschaftsstruktur durch angepasste Rekultivierungsmaßnahmen
  • Herstellung einer Basisabdichtung und gesonderte Fassung und Entsorgung von Sickerwasser zum Schutz des Bodens und des Grundwassers
  • Abwicklung des Anlieferverkehrs über die vorhandenen Wege
  • Einleitung von unbelastetem Oberflächen-/Niederschlagswasser in den benachbarten Hubbelrather Bach und damit Rückführung des Niederschlagswassers in den natürlichen Kreislauf
  • Umweltverträglichkeitsuntersuchungen für den gesamten Standort einschl. einer Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung, Durchführung der Ausgleichsmaßnahmen auf deponieeigenen Grundstücken in unmittelbarer Nachbarschaft der Deponie

Für alle bisher durchgeführten Baumaßnahmen auf der Deponie wurden die geforderten Ausgleichsmaßnahmen schon durchgeführt.

zdh oekologie bestandsplan

Bestandsplan Landschaft

Umweltverträglichkeitsprüfungen

Bei neuen Maßnahmen werden Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt und Maßnahmen festgelegt, um die Eingriffe in den Naturhaushalt so gering wie möglich zu halten. Notwendige Eingriffe werden kompensiert.

Eine harmonische Landschaft

Die Deponie mit einer rekultivierten Oberfläche aus offener, extensiver Grünlandnutzung mit Gebüschen und Strauchhecken entlang der Bermen fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild ein. Die Umgebung ist reliefreich mit einem kleinräumigen Wechsel von Offenlandbiotopen und Gehölzbiotopen. Es wurde eine Sichtfeldanalyse durchgeführt, um die Beeinträchtigung durch den Deponiekörper einschätzen und bewerten zu können. Diese Sichtfeldanalyse hat ergeben, dass die Deponie von den umliegenden freien Feldern aus zu sehen ist, vom Ortsrand von Erkrath aus wird die Sicht durch die Bahntrasse weitgehend verstellt.

zdh oekologie rekulitvierungsplan

Rekultivierungsplan Altdeponie und nördliche Erweiterung

Freiflächen für viele Vogelarten als Nahrungs- und Lebensraum

Bereits während des aktuell laufenden Deponiebetriebes werden Maßnahmen zur Vermeidung oder Verminderung von Beeinträchtigungen mit großem Erfolg umgesetzt, was die Kartierungen belegen. Bei einer Kartierung wurden auf dem Deponiegelände insgesamt 67 verschiedene Vogelarten und sieben Fledermausarten nachgewiesen, einige davon mit angestammtem Revier (und Brutverdacht oder -nachweis), andere als Nahrungsgast oder Durchzügler, davon 51 Arten als Brutvogel- und 16 als Gastvogelarten. Von den beobachteten 67 Vogelarten gelten neun nach dem Rote-Liste-Status für Deutschland als gefährdet oder im Bestand zurückgehend. Darüber hinaus sind mehr als zehn verschiedene Vogelarten in der Roten Liste für NRW und die Region Bergisches Land, Sauer- und Siegerland als stark gefährdet, gefährdet, zurückgehend oder von Schutzmaßnahmen abhängig bezeichnet. Die angetroffenen Fledermausarten gelten sämtlich als streng geschützte Arten. Auch wenn sich benachbarte landwirtschaftlich genutzte Freiflächen für viele Vogelarten als Nahrungs- und Lebensraum eher eignen als der Deponiekörper selbst, so leistet er doch schon jetzt einen wichtigen Beitrag für den Verbund von Biotopen und Populationen. Dies wird im rekultivierten Zustand erst recht der Fall sein.